Was riecht gut? Was schmeckt mir? Tut es mir gut?

Mit dieser Fragestellung habe ich mich vor fast einem Jahr an der KHB Weisßensee beworben, nun steht meine Masterarbeit bevor und die Recherche beginnt.

 

Im Rückblick auf mein bisheriges Studium in Kiel und Berlin und meine Praktika kann ich sagen, dass ich gerne frei arbeite, experimentiere und mit Menschen Erfahrungen austausche. Ich habe großes Interesse am Menschen selbst, an ihrer Kultur, sozialen Bedingungen und ihrer Umgebung. Deswegen möchte ich Produkte oder Ideen entwickeln, die im alltäglichen Leben stattfinden. Ein Themenbereich, der mich schon immer interessiert hat und wo Kultur, Tradition, Alltag und menschliche Bedürfnisse verschmelzen ist seit jeher das Kochen, beziehungsweise Ernährung. Ich empfinde das Thema Kochen im Hinblick auf die Erkenntnisse meiner Arbeit zum Thema Einkaufsverhalten (Bachelor) und auch im Zusammenhang mit anderen gesellschaftlichen Entwicklungen als höchst interessant. Da ich selbst sehr gerne koche und esse hege ich oft Unverständnis gegenüber Menschen, die anders empfinden.

 

Ich möchte mich in meinem Masterstudium damit beschäftigen den Menschen das sinnliche Erleben von kochen und essen wieder näher zu bringen. Ihnen zeigen, dass es nicht schwer ist und nicht unbedingt lange dauern muss, dass es vielleicht sogar entspannend sein kann und ein Ausgleich zum Arbeitsalltag. Es kann Spaß machen mit Zutaten zu experimentieren und herauszufinden, was einem schmeckt, dabei ist es nicht wichtig die „Regeln“ zu beachten und immer streng nach Rezept zu kochen. Vielmehr geht es darum sich auf seine Sinne zu verlassen:

 

Was riecht gut? Was schmeckt mir? Tut es mir gut?

 

Die gesellschaftlichen Strukturen haben sich verschoben. Noch vor nicht einmal einem Jahrhundert wurde viel Gemüse im eigenen Garten angebaut, ein Familienmitglied blieb zuhause und kochte für die ganze Familie, wo dann mittags oder abends zusammen gegessen wurde. Vielleicht kann man auch sagen, dass es weniger einen kulinarischen Anspruch hatte, sondern schlicht einen Aspekt der täglichen Hausarbeit bildete, das gemeinsame Essen als Zusammenkunft der ganzen Familie um sich zu stärken und alltägliche Dinge zu besprechen. Ich denke nicht, dass mit einem „Früher war alles besser“ das Thema abgetan werden kann. Vielmehr fände ich es interessant, heutige Gewohnheiten und Ansprüche an das Thema Kochen, Essen und alle damit einhergehenden sozialen und wirtschaftlichen Aspekte herauszufiltern, um damit zu arbeiten. Oft ist weniger Zeit vorhanden und auch die individuellen Bedürfnisse haben sich verändert.Mein Ziel ist es, ein Produkt oder einen Prozess unter Berücksichtigung gerade genannter Faktoren zu gestalten, welche diesen Ansprüchen zum einen gerecht werden und zum anderen gesundes Kochen erleichtern. Gleichzeitig möchte ich den Menschen die Thematik und auch die Relevanz des selber Kochens wieder näherbringen und sie ermutigen, Dinge auszuprobieren und mit allen Sinnen zu erfahren. Dabei ist es mir wichtig, keine Vorschriften oder gar Einschränkungen zu entwickeln, sondern zu motivieren.


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